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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Rundgang durch das Residenzschloss

Rundgang durch das Residenzschloss

Louis Held

Die Wohnräume der Großherzoglichen Familie

Das Residenzschloss wurde nach dem Brand von 1774 an Stelle der Wilhelmsburg unter Goethes gutachtlicher Leitung von 1789-1803 wieder aufgebaut. An der Südwestecke befindet sich ein gut erhaltenes, älteres Torgebäude, die Bastille, die 1439 erbaut wurde. Der an der südlichen Seite gelegene Teil ist im Jahre 1913 zu Wohnzwecken der Großherzoglichen Familie erbaut worden. Dieser Teil und Teile des alten Residenzschlosses enthalten Möbel des 17. und 18. Jahrhunderts. Wie es in den Wohnräumen aussah, dokumentiert die hier gezeigte Fotoserie. 

 

 

 

Repräsentative Eingangshalle


 
 
Wohnzimmer im Erdgeschoss  

 
 
Durchgangszimmer im Erdgeschoss 

 
 
Wohnzimmer im Erdgeschoss 

 
 
Treppenhaus im Erdgeschoss 

 
 
Gobelinzimmer 
 
 
 
Ahnenzimmer 
 
 
 

 
 
Salon mit Apostelköpfen 

 
 
Empfangs-Salon 

 
 
Großer Salon mit Familienbildern 

 
 
Galerie mit Handzeichnungen 

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Bildquellen: Fotos von Louis Held, aufgenommen ca. 1913, im Besitz von Andreas Werner.