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Birgit Neumann-Becker/Hans-Joachim Döring (Hg.)
Für Respekt und Anerkennung
Die mosambikanischen Vertragsarbeiter und das schwierige Erbe aus der DDR
Sachbuch
Studienreihe der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Bd. 9

Br., 148 × 210 mm, 304 S.+ 16 S. Tafelteil, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-314-7

Erschienen: März 2020

Euphrosyne-Denkmal

Euphrosyne-Denkmal

Klaus Gallas

Denkmal für eine Schauspielerin

Die Kopie des Euphrosyne-Denkmals im Park an der Ilm, unweit von Goethes Gartenhaus, erinnert wehmütig an die viel zu früh verstorbene und von Goethe geförderte Schauspielerin Christiane Becker-Neumann (1778–1797). In einer ihrer letzten Rollen spielte sie die Euphrosyne aus der Oper „Das Petermännchen“ von Joseph Weigl (1766–1846).

Euphrosyne (Frohsinn) ist eine der drei Grazien in der Antike. 1800 errichtete man der Künstlerin zu Ehren das Euphrosyne-Denkmal von Friedrich Wilhelm Eugen Döll. 1912 erstellte Gottlieb Elster eine Kopie, die heute im Park steht. Das Original befindet sich seit 1948 auf dem Historischen Friedhof.

*****

Textquelle:

Gallas, Klaus: "Weimar. Die 99 besonderen Seiten der Stadt" mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle, 2015 ISBN: 978-3-95462-533-8

Bildquellen:

Fotos von Klaus Gallas

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