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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Carl August Denkmal

Carl August Denkmal

Sven Evertz

Auf dem Platz der Demokratie zwischen Weimarer Schloss, Anna-Amalien-Bibliothek und Franz-Liszt-Musikhochschule erhebt sich das bronzene Reiterdenkmal von Weimars berühmtestem Fürsten, Großherzog Carl-August von Sachsen-Weimar-Eisenach. Seine Mutter Herzogin Anna Amalia und er begründeten die Weimarer Klassik, indem sie bedeutende Geistesschaffende der Zeit an sich zogen. Carl August wurde zum wichtigsten Freund und Förderer Goethes. Er selbst war von etwas derberer Natur als sein Günstling, liebte die Jagd, turtelte gern mit Bauernmädchen und fühlte sich, da er sich selbst keine große Armee leisten konnte, in preußischen Militärdiensten gut aufgehoben.

Das Denkmal zeigt ihn, wie er in Uniform eines preußischen Generals als Sieger aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon nach Weimar zurückkehrt. Im Jahr 1875 wurde es im Gedenken daran enthüllt, dass er 100 Jahre zuvor als 18-jähriger die Regierung seines Fürstentums übernommen hatte. Das Reiterstandbild wurde von dem bedeutenden Weimarer Bildhauer Adolf von Donndorf (1835 - 1916) geschaffen.

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Fotos: Rita Dadder

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