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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Shakespeare Denkmal

Shakespeare Denkmal

Sven Evertz

Das Shakespeare Denkmal
Das Shakespeare Denkmal

Im Park an der Ilm, auf einem kleinen Plateau, am Steilhang zwischen künstlicher Ruine und Schindelhäuschen befindet sich das einzige Denkmal, das auf dem europäischen Festland an den großen Dichter und Dramatiker erinnert. Von Weimar aus wurde viel dazu beigetragen, dass William Shakespeare (1564-1616) für den deutschen Leser und Theaterbesucher entdeckt und gefördert wurde. Christoph Martin Wieland (1733-1813) übersetzte Werke Shakespeares ins Deutsche und Goethe brachte als Weimarer Theaterdirektor mehrere davon zur Aufführung.

Das Standbild wurde vom Berliner Bildhauer Otto Lessing (1846-1912) geschaffen. Es zeigt Shakespeare aus Carrara-Marmor gehauen in über zwei Meter Größe auf einem 1,40 Meter hohen Sockel aus Granit. In der rechten Hand hält er eine Schriftrolle, in der linken einen Rosenzweig. Zu seinen Füßen liegen ein Totenschädel mit Narrenkappe und ein Lorbeerkranz.

Das Denkmal wurde im Jahr 1904 zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Deutschen Shakespeare Gesellschaft eingeweiht. Es befindet sich heute im Besitz der „Stiftung Weimarer Klassik"

*****

Fotos: Rita Dadder

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99423 Weimar

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