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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Muschelbrunnen

Muschelbrunnen

Rita Dadder

Gestiftet von Maria Pawlowna

Er gehört zu den sechs Weimarer Sandsteinbrunnen, welche Großherzogin Maria Pawlowna im Jahr 1847 der Stadt gestiftet hat. Seinen Namen „Muschelbrunnen" verdankt er der Form seines Beckens, welches muschelartig gerippt ist. Der Brunnen ist ein Werk des Berkaer Steinmetzen Carl Dornberger. Sein ursprünglicher Standort war die Ackerwand, an der Stelle, wo sich jetzt der - ebenfalls von Maria Pawlowna gestiftete - Brunnen am Haus der Frau von Stein befindet. 1859 wurde der Muschelbrunnen in die Schwanseestraße verlegt, wo er zunächst vor dem Haus Nr. 5 platziert wurde und dann wegen Verkehrsbehinderung an seinen jetzigen Standort vor der südlichen Mauer des heutigen Weimarhallenparks schräg gegenüber der Stadtverwaltung versetzt wurde.

Den rechten und linken Flügel der Brunnenwand bilden die Reliefe von zwei geringelten Delphinen. Der Wasserspeier in der Mitte stellt - in Anlehnung an das Wappentier der Stadt - einen Löwenkopf dar. Am Fuß des Brunnenbeckens befindet sich ein kleiner steinerner Trog. Er geht auf eine Initiative des Weimarer Apothekers und Tierfreunds Lüdde zurück, der im Jahr 1864 veranlasste, dass vor mehreren Weimarer Brunnen niedrige Trinkschalen für Hunde aufgestellt wurden.

*****

Literatur:
Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998.

Fotos: Rita Dadder

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Muschelbrunnen

Schwanseestraße 13
99423 Weimar

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