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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


 

Geleitbrunnen

Geleitbrunnen

Rita Dadder

Der Brunnen mit der Vase

An der Ecke Geleitstraße/Scherfgasse, ganz in der Nähe des Köstritzer Schwarzbierhauses, welches durch sein schönes Fachwerk auffällt, befindet sich auch einer der schönsten Brunnen in der  Altstadt von Weimar. Der Geleitbrunnen ist einer von sechs Sandsteinbrunnen, die Großherzogin Maria Pawlowna der Stadt geschenkt hatte. 1847 aufgestellt, ersetzte er an dieser Stelle einen früheren einfachen Brunnen. Ein Schild mit Monogramm und Krone erinnert an die Stifterin.

Die Bezeichnung „Geleit-" im Namen des Brunnens und der Straße stammt vom „Geleithaus", einem Wohnhaus, in dem von 1764 -1817 die „Geleitgelder", d.h. die Abgaben auf eingeführte Waren verwahrt wurden.

Hinter einem großen ovalen Sandsteinbecken erhebt sich eine runde Brunnensäule mit einem Delphin als Wasserspeier. Gekrönt wird die Säule von einer hohen, schlanken, reich verzierten Vase, die bei einer Renovierung 1987 erneuert wurde.

 

 

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Literatur: Gitta Günther, Wolfram Huschke und Walter Steiner (Hrsg.), Weimar, Lexikon der Stadtgeschichte. Verlag Hermann Böhlau Nachfolger, Weimar 1998

Fotos: Rita Dadder

 

 

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