Weimar-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Weimar-Lese
Unser Leseangebot

Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

„Sophie. Macht. Literatur“

„Sophie. Macht. Literatur“

Carolin Eberhardt

8. April – 15. Dezember, Goethe- und Schiller-Archiv Weimar

„Sophie. Macht. Literatur. Eine Regentin erbt Goethe“ - unter diesem Titel findet am Sonntag, den 07.04.2024, die feierliche Eröffnung einer Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstag der Großherzogin Sophie statt. Als Alleinerbin des handschriftlichen Nachlasses von Goethe verfolgte die niederländische Prinzessin, welche seit 1842 in Weimar lebte, das Ziel, die Schriften des Dichterfürsten für jeden zugänglich zu machen. Es erwuchs der Plan, Goethes Gesamtwerke in einer Ausgabe zu publizieren, den sie mit der Unterstützung verschiedener Germanisten zügig in die Tat umsetzte. Unter dem Titel „Weimarer Schriften“ wurden längst nicht alle handschriftlichen Aufzeichnungen Goethes publiziert, viel mehr hielt Sophie einige von ihnen zurück. Folgend gründete sie als Stifterin das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar, das erste Literaturarchiv Deutschlands.

Mit der Ausstellung möchte das Goethe- und Schiller-Archiv die kulturpolitischen Verdienste der Großherzogin, einer hochgebildeten Frau, die den wilhelminischen Zeitgeist in ihrem Handeln reflektiert, kritisch hinterfragen. Vom 8. April bis 15. Dezember kann die Ausstellung besucht werden, in regelmäßigen Abständen finden Kurator*innenführungen statt. Der Eintritt ist frei.

Hier finden Sie die wichtigsten Termine.

 

Adresse:

Goethe- und Schiller-Archiv

Jenaer Straße 1

99425 Weimar

 

Weitere Informationen:

www.klassik-stiftung.de/sophie

 

*****

Bildquelle:

Copyrights © Klassik Stiftung Weimar

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Johannes-Umzug 2023
von Carolin Eberhardt
MEHR

„Sophie. Macht. Literatur“

Jenaer Straße 1
99425 Weimar

Detailansicht / Route planen

Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen