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Astrid Koopmann/ Bernhard Meier
Kennst du Erich Kästner?

Ist das dort nicht Kästner, Erich Kästner? Ich habe gehört, er war gerade auf großer Reise - Dresden, Leipzig, Berlin, München oder so. Soll ich dich mit ihm bekannt machen? Kästner mal ganz privat! Er hat immer eine Menge spannender Geschichten auf Lager.

Borkenhäuschen

Borkenhäuschen

Rita Dadder

Zurück zur Natur

Am Hang des linken Ilmufers steht im Park an der Ilm eine runde, mit Baumrinde verschalte hölzerne Hütte, die Borkenhäuschen genannt wird. Sie ist der verbliebenen Teil eines Arrangements, das auf Veranlassung Goethes im Jahr 1778 zum Namenstag von Luise, der Ehefrau des Herzogs Carl August angelegt wurde. Dort brachte er zu Ehren der Herzogin ein allegorisches Schauspiel zur Aufführung.

Die als „Luisenkloster" bezeichnete Anlage umfasste ursprünglich noch die Ruine eines Pulverturms und die Reste einer alten, gotisch umgestalteten Mauer. 

Die Anlage entsprach dem Bedürfnis der damaligen Zeit zur Rückkehr zur Natur im Geist des französischen Philosophen Rousseau. Sie diente als Kulisse für weitere Theateraufführungen im Freien, das Borkenhäuschen als Aufbewahrungsort für Kostüme und Requisiten. Carl August nutzte sie, um sich aus seinen Amtsstuben zurückziehen, sich entspannen, seine Gedanken zu ordnen und sich mit Goethe treffen zu können. Das Luisenkloster wurde zum Ausgangspunkt der weiteren Ausgestaltung des Parks an der Ilm. 

Galerie

Das BorkenhäuschenRindenverschalungMit SchneehaubeWinterliches EnsembleRomantisch verklärt (vom Fotografen)

 

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Fotos: Rita Dadder

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