Weimar Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.weimar-lese.de
Unser Leseangebot

Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Eiszeitstein

Eiszeitstein

Sven Evertz

 

Nicht weit vom Parkplatz südlich von Schloss Belvedere, am Weg, der zum Musikgymnasium und zu den Parkanlagen führt, steht ein rechteckig gehauener Stein aus Oberlausitzer Granodiorit. An ihm ist eine bronzene Tafel angebracht. Sie zeigt das Gebiet der ehemaligen DDR und darin den Verlauf der Südgrenze des Skandinavischen Inlandeises im Quartär-Erdzeitalter. Der Stein markiert die Stelle, bis zu der das Eis während der „Elsterkaltzeit" ins Gebiet der heutigen Stadt Weimar vorgedrungen war. Die Elsterkaltzeit hat ihren Namen von der Weißen Elster, einem Nebenfluss der Saale. Sie dauerte etwa von 400.000 bis 320.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Der Gedenkstein wurde 1976 errichtet. Er gemahnt daran, dass sich in der jüngeren Erdgeschichte Kälte- und Wärmeperioden abgelöst haben. Anstatt sich zu bekriegen, sollten die Völker sich damit befassen, wie sie die Bedrohungen des Menschen durch die Natur in erträgliche Bahnen lenken können.

 

*****

Fotos: Rita Dadder

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Bach Denkmal
von Sven Evertz
MEHR
Wildenbruch-Denkmal
von Andreas Michael Werner
MEHR
Werbung
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen