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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Bach Denkmal

Bach Denkmal

Sven Evertz

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), einer der Titanen der Musikgeschichte, lebte und wirkte neun Jahre seines Lebens in Weimar. Von 1708 bis 1717 war er Hoforganist, Violinist und Kapellmeister. In dieser Zeit schuf er einige seiner bekanntesten Kirchenkantaten. In Weimar kamen sechs seiner Kinder zur Welt, unter ihnen die Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel, die später selbst bedeutende Musikschaffende wurden.

Als Johann Sebastian Bach Weimar verlassen wollte, um dem Ruf an den fürstlichen Hof von Köthen zu folgen, ließ Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar (1662-1728) ihn verhaften und für vier Wochen inhaftieren, um ihm Gelegenheit zu geben, seinen Plan zu überdenken. Bach hielt jedoch an seinem Umzugsplan fest.

Die von ihm verlassene Stadt hat ihm dennoch ein ehrendes Gedenken bewahrt.  Zum 200. Todestag des Komponisten im Jahr 1950 wurde an der Stelle, an der Bachs Wohnhaus gestanden hatte, eine vom Bildhauer Bruno Eyermann (1888-1961) geschaffene Bronzebüste aufgestellt. Zwei Jahre später musste sie einem Bauvorhaben weichen und wurde zunächst in die Schlosskapelle und dann in die Staatliche Kunstsammlung verbracht. 1995 erfolgte die Neuaufstellung auf dem Platz der Demokratie, schräg gegenüber von Bachs ehemaligem Wohnhaus. Dieses Haus ist inzwischen zerstört und abgetragen. Das Grundstück gehört heute zum Areal des berühmten Hotels Elefant.

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Fotos: Rita Dadder

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