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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Herderkirche

Herderkirche

Gerhard Klein

Herderkirche
Herderkirche
Die Herderkirche wurde um 1500 als dreischiffige gotische Hallenkirche erbaut. Der 60 Meter hohe Spitzhelm stammt aus älterer Zeit und wurde in den Bau mit einbezogen. Urkundliche Belege von Vorgängerbauten reichen bis in das Jahr 1253 zurück. Von 1735 bis 1745 erfolgten umfangreiche barocke Veränderungen, vor allem im Kircheninneren. Nach außen treten barocke Formen der Fenster- und Portalgestaltung in Erscheinung. Von besonders hohem künstlerischen Wert ist der von 1555 stammende Flügelaltar von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn. Johann Gottfried Herder, der von 1776 bis 1803 hier als Pfarrer tätig war, verlieh der Kirche ihren gebräuchlichen Namen. Offiziell ist sie die Stadtkirche „St. Peter und Paul".

 

Adresse:  Stadtkirche Sankt Peter und Paul Herderplatz 8, 99423 Weimar

Telefon: 03643/851518

Öffnungszeiten:

April - Oktober

Mo - Sa 10.00 - 12.00 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr | So 11.00 - 12.00 Uhr

Oktober - April

Mo - Sa 11.00 - 12.00 Uhr, 14.00 - 15.00 Uhr | Sonntag 14.00 - 15.00 Uhr (Stand: Sep 2012)

 

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Text aus: Gerhard Klein: "Weimar-Skizzen", Bertuch Verlag Weimar, 2. Auflage 2006
Fotos: Florian Russi

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