Weimar-Lese

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Die Päpste als Friedensvermittler

Der Kirchenhstoriker Stefan Samerski stellt die Friedenspolitik und -Arbeit des Heiligen Stuhls in der modernen Zeit heraus.

Das 94er Denkmal

Das 94er Denkmal

Carolin Eberhardt

Vor der südlichen Fassade des Weimarer Residenzschlosses befand sich bis 1949, nahe der Ecke, welche den Spaziergänger in linker Richtung zur Sternenbrücke führt, das sogenannte 94er Denkmal. Dieses wurde zu Ehren der Gefallenen des 1. Weltkrieges anlässlich  der 225. Jahrfeier des Infanterie –Regiments Nr. 94 1927 eingeweiht. Wie viele seiner Art wurde das Denkmal 1949 auf Grund einer bestehenden Kriegsverherrlichung abgetragen. Der Entwurf für das Monument stammte von dem in Weimar geborenen Bildhauer Arno Zauche, welcher der Einweihung beiwohnte. Auf dem wuchtigen Koloss aus Travertinquadern, welcher von vier Kriegern bewacht wurde, thronte ein majestätischer, in Kniehöhe von schweren Eisenketten umgebener, Löwe. Durch die Direktive Nr. 30 des Alliierten Kontrollrats über die Beseitigung deutscher Denkmäler und Museen militärischen und nationalsozialistischen Charakters vom 13. Mai 1946 wurde das Schicksal des Denkmales besiegelt.

 

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Textquelle:

Günter, Gitta; Huschke, Wolfram; Steiner, Walter: Weimar - Lexikon der Stadtgeschichte, 1993.

 

Bildquelle:

Originalfoto, Ansichtskarte: Weimar - Schloss, Fotograf: unbekannt, Stempel: 1935, gelaufen; im Besitz des Bertuch Verlages.

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