Weimar-Lese

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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Anno 1900

Anno 1900

Klaus Gallas

Gepflegte Gastlichkeit

Natürlich gehören zu einem Weimartrip auch Konzerte, Opern- und Theaterbesuche. Doch danach möchte man den Abend bei einem guten Glas Wein und gutem Essen genießen. Eine Möglichkeit dafür bieten die historischen Räume von „Anno 1900“, wo Künstler und Besucher bereits Anfang des 20. Jahrhunderts und auch heute den Abend ausklingen ließen.

Ursprünglich war das Gebäude ein Wintergarten und gehörte zum ehemaligen Hotel „Chemnitius“, wo die Weimarer Gesellschaft gerne ausgelassen und fröhlich feierte. Im Sommer 1912 waren u. a. Franz Kafka (1883–1924) und sein Freund Max Brod (1884–1968) hier Gäste.

Telefon: 03643 903571
Internet: www.anno1900-weimar.de

Öffnungszeiten: Täglich ab 15:00 Uhr

Textquelle:

Gallas, Klaus: "Weimar. Die 99 besonderen Seiten der Stadt" mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle, 2015 ISBN: 978-3-95462-533-8

Bildquellen:

Fotos von Klaus Gallas

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