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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Shiva -Indische Küche

Shiva -Indische Küche

Romi Tennstedt

Vegetarische und fleischhaltige Gerichte aus dem Norden Indiens.

Shiva – so heißt einer der wichtigsten Götter im Hinduismus. Auf Bildern wird er meist mit bläulicher oder weißer Hautfarbe dargestellt, was ihn auf den ersten Blick von den anderen Figuren der indischen Götterwelt unterscheidet.

Shiva – so heißt auch mein favorisiertes indisches Gasthaus in Weimar. Vergleichbar dem göttliche Shiva unterscheidet es sich von den anderen beiden hier ansässigen indischen Restaurants rein äußerlich, denn es liegt ein wenig außerhalb der Innenstadt und macht von Außen einen etwas blassen Eindruck. Im Inneren jedoch verbirgt sich ein kleines aber feines Restaurant mit gemütlichem Ambiente, hervorragender Küche, gutem Service und bezahlbaren Preisen. 

Beim Eintreten wird man bereits mit einer kleinen Räucherung begrüßt, die den Eintretenden reinigt und von den Alltagssorgen befreit. Im Inneren erwartet den Gast der leise Klang indischer Musik und das farbige Spiel der mit viel Stoff dekorierten Räumlichkeiten. Die Bedienung ist sehr freundlich, achtsam und unaufdringlich und die Speisekarte weist ein breites Angebot nordindischer Speisen auf.  Ganz nach eigenem Empfinden kann zwischen den Geschmacksrichtungen süß-sauer, mild oder würzig scharf gewählt werden. Wie fast überall wird auch hier vorab Papad, ein knusprig dünner Fladen aus Linsenmehl und Gewürzen, serviert, um die Wartezeit zu verkürzen und den Appetit anzuregen.  Naschkatzen sei empfohlen, ein Blick auf die Nachspeisen zu werfen; bei dem Angebot sollte für jeden etwas dabei sein.

Das „Shiva" befindet sich in der Fuldaer Straße 187, westlich des Hauptbahnhofs 5 Gehweg Minuten von ihm entfernt. Für Kunden mit Auto sind im Innenhof einige Parkplätze bereitgestellt; ansonsten findet sich in der nah gelegenen Florian-Geyer-Straße sicher eine Parkmöglichkeit.   

Übrigens: Guten Service schätze ich nicht nur bezüglich des schmackhaften Essens und der freundlichen Bedienung am Tisch, sondern auch beim Gang zur Toilette. Hier ein großes Kompliment und Dankeschön an das Haus.

Adresse: Fuldaer Str. 187, 99423 Weimar
Telefon: 03643 9085738
Öffnungszeiten: Montag 17.00 - 23 Uhr
Dienstag bis Sonntag 11.00 - 14.30 & 17.00 - 23.00 Uhr

***
Fotos: Andreas Werner, 2015

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