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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Bauhaus Universität Weimar

Bauhaus Universität Weimar

Florian Russi

Bauhaus
Bauhaus
1919 gründete der Architekt Walter Gropius (1883-1969) in Weimar das Staatliche Bauhaus. Es wurde zum Ausgangspunkt einer neuen Stilrichtung, die bis heute weltweit großen Einfluss vor allem auf die Planung von Zweckbauten ausübt. Die Verwendung von Eisen und Glas und die Funktionalität und Nutzbarkeit der Bauten standen und stehen dabei im Vordergrund. Jede Schwulstigkeit entfiel, eine Ästhetik klarer Linien und funktionaler Formen wurde angestrebt. Der Bauhausstil übertrug sich auch auf Malerei, Stoff- und Möbelherstellung sowie auf Keramik und andere Gebrauchsgüter. Bedeutendste Bauhausvertreter waren neben Gropius die Architekten Hannes Meyer (1889-1954) und Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) sowie der Maler und Graphiker Lyonel Feininger (1871-1956). Von den Nationalsozialisten verfemt und vertrieben, konnten sie später teilweise im Ausland ihre Ideen mit großem Erfolg und langfristiger Wirkung umsetzen.

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Text aus: Florian Russi: "Worauf wir stolz sein können", 2. Auflage, Bertuch Verlag, Weimar 2005
Fotos: Florian Russi

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