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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land

Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land

Ausgelassen und gut gelaunt begibt sich jemand auf einen Fußmarsch durch das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Das vor 1815 als Herzogtum Sachsen-Weimar bestehende Hoheitsgebiet war ein Land des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nationen auf dem heutigen Gebiet Thüringen. Die Regenten entstammten dem Adelsgeschlecht der ernestinischen Wettiner, welche als Haupt- und Residenzstadt ihres Machtgebiets Weimar wählten. Das Volkslied wurde unter anonymer Urheberschaft traditionell überliefert. Die vermutete Entstehungszeit kann lediglich auf das 19. Jahrhundert eingegrenzt werden.

Carolin Eberhardt

1.Strophe

Als ich einmal reiste
in das Sachsen-Weimarland,
da war ich der Reichste,
das ist der Welt bekannt.
Rummel, dummel, raudidera,
rummel, dummel, raudiderum,
da war ich der Reichste,
das ist der Welt bekannt.

2.Strophe

Zwei Jahr' bin ich 'blieben,
zog umher von Land zu Land,
was ich da getrieben,
das ist der Welt bekannt.

3.Strophe

Als ich wiedrum kommen
in das alte Dorf hinein,
schaute meine Mutter
aus ihrem Fensterlein.

4.Strophe

Und sie ging zur Küchen,
kocht mir Nudel und Sauerkraut,
stopft mir Rock und Höslein,
daß alles neu ausschaut.


*****

Vorschaubild: Panorama Hotel Kaiserin Augusta (um 1904), Ansichtskarte, bereitgestellt von: Xocolatl via Wikimedia Commons Public Domain.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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