Weimar-Lese

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Autor Christoph Werner lässt den Weimarer Unternehmer und Verleger Friedrich Justin Bertuch zurückblicken auf das eigene Leben.

Ein Tag im Leben des Friedrich Justin Bertuch

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Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land

Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land

Ausgelassen und gut gelaunt begibt sich jemand auf einen Fußmarsch durch das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Das vor 1815 als Herzogtum Sachsen-Weimar bestehende Hoheitsgebiet war ein Land des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nationen auf dem heutigen Gebiet Thüringen. Die Regenten entstammten dem Adelsgeschlecht der ernestinischen Wettiner, welche als Haupt- und Residenzstadt ihres Machtgebiets Weimar wählten. Das Volkslied wurde unter anonymer Urheberschaft traditionell überliefert. Die vermutete Entstehungszeit kann lediglich auf das 19. Jahrhundert eingegrenzt werden.

Carolin Eberhardt

1.Strophe

Als ich einmal reiste
in das Sachsen-Weimarland,
da war ich der Reichste,
das ist der Welt bekannt.
Rummel, dummel, raudidera,
rummel, dummel, raudiderum,
da war ich der Reichste,
das ist der Welt bekannt.

2.Strophe

Zwei Jahr' bin ich 'blieben,
zog umher von Land zu Land,
was ich da getrieben,
das ist der Welt bekannt.

3.Strophe

Als ich wiedrum kommen
in das alte Dorf hinein,
schaute meine Mutter
aus ihrem Fensterlein.

4.Strophe

Und sie ging zur Küchen,
kocht mir Nudel und Sauerkraut,
stopft mir Rock und Höslein,
daß alles neu ausschaut.


*****

Vorschaubild: Panorama Hotel Kaiserin Augusta (um 1904), Ansichtskarte, bereitgestellt von: Xocolatl via Wikimedia Commons Public Domain.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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