Weimar-Lese

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Unser Leseangebot

Rimantas Kmita
Die Chroniken des Südviertels
Roman
Aus dem Litauischen von Markus Roduner

Eine Geschichte über die Zeit und die Kinder des wilden Kapitalismus

Mit seinem Debütroman setzt Rimantas Kmita seiner Heimatstadt Šiauliai und den 1990er Jahren ein literarisches Denkmal. Geschrieben in der Umgangssprache der nordlitauischen Stadt jener Zeit, voller Slang- und Schimpfwörter, erzählt er die Geschichte des jungen Rimants aus dem Südviertel in der wilden Periode kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens.

Gauforum

Gauforum

Klaus Gallas

Schwieriges Erbe

Weimar eignete sich für Hitler hervorragend für seine Selbstdarstellung durch steinerne Architektur. Im ehemaligen Gauforum spiegelt sich sein Machtwille wieder. Vier monumentale Gebäude erstrecken sich auf einem Gelände von etwa 400 mal 140 Metern und werden heute teilweise vom Landesverwaltungsamt genutzt.

Der Architekt Hermann Giesler (1898–1987) löste sich von dem sachlichen „undeutschen“ Bauhausstil und folgte dem von Hitler gewünschten „völkischen“ Architekturstil. 2005 eröffnete im östlichen Bautrakt das Einkaufszentrum „Weimar Atrium“. Im Turmgebäude befindet sich eine Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes.

Ehemaliges Gauforum der NS-Diktatur, heute teilweise ein Einkaufszentrum
Ehemaliges Gauforum der NS-Diktatur, heute teilweise ein Einkaufszentrum

Internet: www.weimar-im-ns.de

Textquelle:

Gallas, Klaus: "Weimar. Die 99 besonderen Seiten der Stadt" mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle, 2015 ISBN: 978-3-95462-533-8

Bildquellen:

Fotos von Klaus Gallas

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