Weimar-Lese

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Weimar-Lese

Rüdiger Fikentscher (Hg.)
Tausch- und Geldkulturen in Europa
Sachbuch
mdv aktuell, Bd. 15

Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf Fragen, die nach dem Umgang mit Geld und seinen verschiedenen Erscheinungsformen immer wieder neu auftauchen. Die Beiträge des Buches spannen dabei den Bogen von den Tauschsystemen in vorchristlicher Zeit bis zu den Bitcoins der Gegenwart. Ein frühneuzeitliches Kerbholz wird ebenso behandelt wie Goethes Finanzierung seiner Italienreise. Kopfschütteln erzeugt noch heute die erste bekannte Spekulationsblase, der »Tulpenwahn« in den Niederlanden.

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Eckermannhaus

Eckermannhaus

Klaus Gallas

Der Sekretär Goethes

Das giebelstehende Wohnhaus ist eines der ältesten und schönsten Bürgerhäuser des 16. Jahrhunderts. Der heutige Name geht zurück auf Johann Peter Eckermann (1792–1854), engster Mitarbeiter und Vertrauter Goethes. Eckermann lebte hier von 1823 bis 1831, doch Wohlstand hat er nie erreicht. Nach Goethes Tod erhielt Eckermann, der gerade erst 39 Jahre alt war, zwar den Titel Weimarer „Hofrat“, damit war seine beständige materielle Not aber nicht gelindert. Monate vor Goethes Tod (22. März 1832) musste er das schöne Haus verlassen. Einsam und vergessen starb Eckermann verarmt am 3. Dezember 1854 in seiner Wohnung Steubenstraße 3/5.

*****

Textquelle:

Gallas, Klaus: "Weimar. Die 99 besonderen Seiten der Stadt" mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle, 2015 ISBN: 978-3-95462-533-8

Bildquellen:

Fotos von Klaus Gallas

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