Weimar-Lese

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Berndt Seite

N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

Eiszeitstein

Eiszeitstein

Florian Russi

 

Nicht weit vom Parkplatz südlich von Schloss Belvedere, am Weg, der zum Musikgymnasium und zu den Parkanlagen führt, steht ein rechteckig gehauener Stein aus Oberlausitzer Granodiorit. An ihm ist eine bronzene Tafel angebracht. Sie zeigt das Gebiet der ehemaligen DDR und darin den Verlauf der Südgrenze des Skandinavischen Inlandeises im Quartär-Erdzeitalter. Der Stein markiert die Stelle, bis zu der das Eis während der „Elsterkaltzeit" ins Gebiet der heutigen Stadt Weimar vorgedrungen war. Die Elsterkaltzeit hat ihren Namen von der Weißen Elster, einem Nebenfluss der Saale. Sie dauerte etwa von 400.000 bis 320.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Der Gedenkstein wurde 1976 errichtet. Er gemahnt daran, dass sich in der jüngeren Erdgeschichte Kälte- und Wärmeperioden abgelöst haben. Anstatt sich zu bekriegen, sollten die Völker sich damit befassen, wie sie die Bedrohungen des Menschen durch die Natur in erträgliche Bahnen lenken können.

 

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Fotos: Rita Dadder

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