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Luther im Himmel

Das jünste Gericht

Christoph Werner

Der große Reformator steht vor dem jüngsten Gericht; er ist angeklagt, auf Erden wahrhaft unchristlich gehandelt zu haben, da er Hexen, Juden und andere Gegner zu ersäufen oder zu pfählen empfahl. Nun muss er sich vor Gott rechtfertigen, warum er gegen das biblische Gebot der Nächstenliebe verstoßen habe.

Geleitbrunnen

Geleitbrunnen

Rita Dadder

Der Brunnen mit der Vase

An der Ecke Geleitstraße/Scherfgasse, ganz in der Nähe des Köstritzer Schwarzbierhauses, welches durch sein schönes Fachwerk auffällt, befindet sich auch einer der schönsten Brunnen in der  Altstadt von Weimar. Der Geleitbrunnen ist einer von sechs Sandsteinbrunnen, die Großherzogin Maria Pawlowna der Stadt geschenkt hatte. 1847 aufgestellt, ersetzte er an dieser Stelle einen früheren einfachen Brunnen. Ein Schild mit Monogramm und Krone erinnert an die Stifterin.

Die Bezeichnung „Geleit-" im Namen des Brunnens und der Straße stammt vom „Geleithaus", einem Wohnhaus, in dem von 1764 -1817 die „Geleitgelder", d.h. die Abgaben auf eingeführte Waren verwahrt wurden.

Hinter einem großen ovalen Sandsteinbecken erhebt sich eine runde Brunnensäule mit einem Delphin als Wasserspeier. Gekrönt wird die Säule von einer hohen, schlanken, reich verzierten Vase, die bei einer Renovierung 1987 erneuert wurde.

 

 

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Literatur: Gitta Günther, Wolfram Huschke und Walter Steiner (Hrsg.), Weimar, Lexikon der Stadtgeschichte. Verlag Hermann Böhlau Nachfolger, Weimar 1998

Fotos: Rita Dadder

 

 

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