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Frank Meyer

Raum 101
Erzählungen über Männer

Von dem Konflikt mit dem Vater beim Froschschenkeljagen, den abenteuerlichen Gefühlen einer Kinderliebe, den bleibenden Momenten mit dem besten Freund, die erschütternden Erlebnisse beim Bund...teils einfühlsam, teils derb erzählen die Geschichten dieser Sammlung, wie Jungen und Männer sich in verschiedenen Lebensabschnitten bewähren... oder wie sie versagen. 

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Mendelssohn Bartholdy, Felix

In den deutschen Darstellungen des Lebens und Werks des so jung gestorbenen Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Lehrers kommen meistens die Bedeutung, die Mendelssohn für Großbritannien gespielt hat und die Rolle, die Großbritannien für seine Musik gespielt hat, zu kurz.
Mendelssohn hielt sich mindestens zehn Mal für kurze oder längere Zeit in England und Schottland auf. Im Sommer des Jahres 1829 war er zum ersten Mal in Schottland, wo er in Abbotsford Sir Walter Scott traf.
In einem Brief von den Hebriden beschrieb er die Brandung an der schottischen Küste und notierte die ersten Takte der zauberhaften Hebridischen Ouvertüre, die auch als „Fingals Höhle" bekannt ist. (Fingals Höhle ist auch ein berühmtes Gemälde des Malers William Turner, und der Architekt Karl Friedrich Schinkel beschrieb die Höhle in dem Bericht über seine Reise nach England und Schottland).
Mendelssohn wurde in England sehr bekannt und verehrt, und Königin Viktoria schätzte ihn vor allen anderen Komponisten. Mendelssohn beschrieb seinen Besuch bei der Queen und ihrem Gemahl Albert im Buckingham Palace im Jahre 1843 mit leichter Ironie, aus der man erkennt, dass er sich des Pompes und Hohlheit des englischen Königtums trotz aller Zugeneigtheit des Königspaares bewusst war.
Mendelssohns Einfluss auf die englische Musik seiner Zeit lässt sich - mutatis mutandis - durchaus mit dem Einfluss Händels in Großbritannien vergleichen.

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