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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Maltitz, Gotthilf August von

Freiherr Gotthilf August von Maltitz war ein deutscher Dramatiker und Publizist. Er wurde am 09. Juli 1794 in der Nähe von Königsberg in Ostpreußen geboren. Maltitz entstammte einem bereits im 10. Jahrhundert erwähnten meißnisch-sächsischen Adelsgeschlecht, das viele Güter unter anderem in Sachsen und Brandenburg be-saß. Er lebte zunächst in Brandenburg, wo er in der Forstverwaltung tätig war, sich dann aber mit seinen Vorgesetzten überwarf. Er zog nach Berlin, wurde aber, obwohl er bekennender Preuße war, aus der Stadt verwiesen. Die Behörden hatten Anstoß am politischen Inhalt seiner Dramen genommen.
Sein weiterer Weg führte nach Hamburg, wo er als Redakteur arbeitete. Nach einer Zwischenstation in Paris siedelte er sich schließlich in Dresden an, wo der von Kindheit an gebrechliche Mann am 07. Juni 1837 im Alter von knapp 43 Jahren verstarb.

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