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Kurt Franz & Claudia Maria Pecher
Kennst du die Brüder Grimm?

Der Froschkönig", „Schneewittchen" oder „Rapunzel" sind Erwachsenen und Kindern auf der ganzen Welt bekannt. Wer aber weiß mehr über das Brüderpaar zu erzählen als dessen Märchen? Und wer weiß schon, dass die Grimms auch viele schaurige, schöne Sagen sammelten, eine umfangreiche deutsche Grammatik veröffentlichten oder an einem allumfassenden Deutschen Wörterbuch arbeiteten?


Bechstein, Ludwig

Bechstein, Ludwig

Wir kennen ihn heute als Märchen- und Sagensammler, vergleichbar mit den Brüdern Grimm.
Ludwig Bechstein entstammte der unehelichen Verbindung seiner Mutter Johanna Carolina Dorothea Bechstein mit einem französischen Emigranten und wurde 1801 in Weimar geboren. Er wuchs in Meiningen auf, im Hause seines Onkels, der in als Sohn annahm und ihm den Besuch des Gymnasiums und eine Ausbidung zum Apotheker ermöglichte.
Bechsteins Interesse galt der Geschichte und der Literatur. 1823 erschienen seine gesammelten "Thüringischen Volksmärchen". Im Alter von 28 Jahren erhielt er vom Herzog von Sachsen-Meiningen ein Stipendium zum philosophisch-philologischen Studium, um nachher als Leiter der Herzoglichen öffentlichen Bibliothek zu fungieren.
Bechstein arbeitete an einer Meininger Chronik, gründete den Hennebergischen altertumsforschenden Verein, verfasste patriotische Gedichte und war Mitglied der Freimaurerloge. Bekannt geworden sind seine Sagen- und Märchensammlungen: das Deutsches Märchenbuch 1845 und das Deutsche Sagenbuch 1853

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