Weimar Lese

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Rüdiger Fikentscher (Hg.)
Tausch- und Geldkulturen in Europa
Sachbuch
mdv aktuell, Bd. 15

Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf Fragen, die nach dem Umgang mit Geld und seinen verschiedenen Erscheinungsformen immer wieder neu auftauchen. Die Beiträge des Buches spannen dabei den Bogen von den Tauschsystemen in vorchristlicher Zeit bis zu den Bitcoins der Gegenwart. Ein frühneuzeitliches Kerbholz wird ebenso behandelt wie Goethes Finanzierung seiner Italienreise. Kopfschütteln erzeugt noch heute die erste bekannte Spekulationsblase, der »Tulpenwahn« in den Niederlanden.

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Anno 1900

Anno 1900

Klaus Gallas

Gepflegte Gastlichkeit

Natürlich gehören zu einem Weimartrip auch Konzerte, Opern- und Theaterbesuche. Doch danach möchte man den Abend bei einem guten Glas Wein und gutem Essen genießen. Eine Möglichkeit dafür bieten die historischen Räume von „Anno 1900“, wo Künstler und Besucher bereits Anfang des 20. Jahrhunderts und auch heute den Abend ausklingen ließen.

Ursprünglich war das Gebäude ein Wintergarten und gehörte zum ehemaligen Hotel „Chemnitius“, wo die Weimarer Gesellschaft gerne ausgelassen und fröhlich feierte. Im Sommer 1912 waren u. a. Franz Kafka (1883–1924) und sein Freund Max Brod (1884–1968) hier Gäste.

Telefon: 03643 903571
Internet: www.anno1900-weimar.de

Öffnungszeiten: Täglich ab 15:00 Uhr

Textquelle:

Gallas, Klaus: "Weimar. Die 99 besonderen Seiten der Stadt" mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle, 2015 ISBN: 978-3-95462-533-8

Bildquellen:

Fotos von Klaus Gallas

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