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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Deutsches Bienenmuseum

Deutsches Bienenmuseum

Andreas Michael Werner

Die Geschichte der Biene und der Imkerei

 

Das Deutsche Bienenmuseum befindet sich am südlichen Rand des Park an der Ilm, in Oberweimar. 

Der Museumshof mit Hofladen, Bienengarten und einer Dauerausstellung
Der Museumshof mit Hofladen, Bienengarten und einer Dauerausstellung

Gegründet wurde es im Jahre 1907 vom Pfarrer Ferdinand Gerstung, der auch als der „Bienenvater" bezeichnet wird. Es ist das älteste Bienenmuseum Deutschlands. Der Imkerei ist Weimar schon länger verbunden. So wurde dort bereits im Jahre 1837 älteste noch bestehende Imkerverein Deutschlands gegründet und seither regelmäßig im Frühjahr ein Markt für Produkte der Imkerei veranstaltet.

In einer Dauerausstellung mit über 1500 Anschauungsstücken, Exponaten, Dokumenten und Produkten über die Biologie und die Kulturgeschichte der Biene, vermittelt das Deutsche Bienenmuseum dem Besucher einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Aspekte der Imkerei.

Seine Anfänge hat das Deutsche Bienenmuseum in den Räumlichkeiten des städtischen naturhistorischen Museums, bis es im Jahre 1957 in das heutige Gebäude in Oberweimar, den ehemaligen Landgasthof „Goldener Schwan", umzog. Im Jahr 1973 wurde das Deutsche Bienenmuseum wegen Baufälligkeit geschlossen.

Erst 1985 kaufte die Stadt Weimar das Gebäude, sanierte es umfangreich und nahm den Betrieb im Jahr 1994 wieder auf. Die Stadt Weimar betrieb das Museum 9 Jahre lang, bis sie es im Jahre 2003 aus finanziellen Gründen aufgab. Seit dem 1. April 2005 konnte es unter der neuen Trägerschaft des Landesverbandes Thüringer Imker e. V. (Mitglied im Deutschen Imkerbund) wiedereröffnet werden.

Eingang zum HofladenBienenbaumEingang zum Bienengarten
Ein Wanderwagen für 32 Bienenvölker
Ein Wanderwagen für 32 Bienenvölker
Das Deutsche Bienenmuseum in Weimar hat sich zur Fortbildungsstätte für die Imkerschaft der Region entwickelt. Auf dem Hof des Museums und im Bienengarten gibt es einen Wanderwagen für 32 Bienenvölker, ein Bienenhaus und weitere historische Produkte der Imkerei zu entdecken. Ein Biergarten, sowie der jährliche Bienen- und ein Adventsmarkt runden das Angebot ab.

 

 

Adresse: Ilmstraße 3, 99425 Weimar
Telefon: 03643/901032

Öffnungszeiten:
April - Oktober
Mi - So 10.00 - 18.00
November - März
Mi - So 10.00 - 17.00 Uhr

*****

Fotos: Mara Fürnberg

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Deutsches Bienenmuseum

Ilmstraße 3
99425 Weimar

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