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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Mendelssohn Bartholdy, Felix

In den deutschen Darstellungen des Lebens und Werks des so jung gestorbenen Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Lehrers kommen meistens die Bedeutung, die Mendelssohn für Großbritannien gespielt hat und die Rolle, die Großbritannien für seine Musik gespielt hat, zu kurz.
Mendelssohn hielt sich mindestens zehn Mal für kurze oder längere Zeit in England und Schottland auf. Im Sommer des Jahres 1829 war er zum ersten Mal in Schottland, wo er in Abbotsford Sir Walter Scott traf.
In einem Brief von den Hebriden beschrieb er die Brandung an der schottischen Küste und notierte die ersten Takte der zauberhaften Hebridischen Ouvertüre, die auch als „Fingals Höhle" bekannt ist. (Fingals Höhle ist auch ein berühmtes Gemälde des Malers William Turner, und der Architekt Karl Friedrich Schinkel beschrieb die Höhle in dem Bericht über seine Reise nach England und Schottland).
Mendelssohn wurde in England sehr bekannt und verehrt, und Königin Viktoria schätzte ihn vor allen anderen Komponisten. Mendelssohn beschrieb seinen Besuch bei der Queen und ihrem Gemahl Albert im Buckingham Palace im Jahre 1843 mit leichter Ironie, aus der man erkennt, dass er sich des Pompes und Hohlheit des englischen Königtums trotz aller Zugeneigtheit des Königspaares bewusst war.
Mendelssohns Einfluss auf die englische Musik seiner Zeit lässt sich - mutatis mutandis - durchaus mit dem Einfluss Händels in Großbritannien vergleichen.

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