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Horst Nalewski
Goethe hat ihn bewundert.
Goethes Begegnungen mit Felix Mendelssohn Bartholdy.
Der Musikkenner und international geachtete Literaturwissenschaftler Horst Nalewski erzählt anhand fünf ausgewählter Beispiele von dem außergewöhnlichen Aufeinandertreffen und Zusammenwirken zweier Künstler. Eine CD mit den Musikstücken liegt diesem Büchlein bei.
Goethe-Pavillon

Goethe-Pavillon

Andreas Michael Werner

Beginn einer engen Freundschaft und Liebesbeziehung

Verbindungsbau zum Palais
Verbindungsbau zum Palais
Etwas versteckt in einer kleinen Gasse befindet sich in der Nähe des Goetheplatzes der Goethe-Pavillon, ein achteckiger und zweigeschossiger Bau der zu einen der schönsten Pavillons des Landes gehört. Der Pavillon gehörte zum Elternhaus der Frau Charlotte von Stein (geb. Schardt) und ist durch einen Verbindungsgang mit dem Palais Schardt verbunden. Insgesamt dreizehn Fenster verleihen den beiden Räumen des Pavillons genügend Tageslicht und bilden eine Atmosphäre, als würde man sich im Freien bewegen. Weshalb es sich anbot, den Pavillon von Beginn an als Teestube zu nutzen. 
 
Seinen Namen verdankt der Gartenpavillon der ersten Begegnung zwischen Goethe und Charlotte. Die in Eisenach geborene Charlotte wuchs bereits in diesen Räumlichkeiten auf, als Sie noch nicht einmal laufen konnte. Sie verbrachte hier ihre Kindheit und ihre Jugend. Im Alter von 32 Jahren lernte Charlotte von Stein an einem Samstag, dem 11. November des Jahres 1775 in diesem Pavillon Goethe kennen. Zwischen Charlotte und dem damals 26 Jahre alten Dichter entstand eine innige Freundschaft. Diese Begegnung gehört zu den Gründen, weshalb sich Goethe in Weimar so wohl fühlte und blieb. Der Pavillon ist somit Ausgangspunkt einer engen Freundschaft und späteren Liebesbeziehung zwischen Charlotte von Stein und Johann Wolfgang von Goethe.  
Verbindungsbau zum Palais SchardtSüdansichtFrontansicht Goethe-Pavillon Süd-West-AnsichtSüd-Ost-Ansicht

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Fotos: Andreas Werner 

Goethe-Pavillon


99423 Weimar

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