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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Vehse, Karl Eduard

Der am 18. Dezember 1802 in Freiberg (Sachsen) geborene Karl Eduard Vehse war Jurist und Historiker. Von 1825 - 1839 arbeitete er am Staatsarchiv in Dresden, wo er viele Einblicke in die geschichtlichen Vorgänge an den damaligen deutschen Fürstentümern nehmen konnte. Er verfasste unter anderem ein 48-bändiges Werk über die „Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation", darunter auch einen umfangreichen Bericht über den Weimarer Fürstenhof und insbesondere dessen „klassische" Periode.
Vehse schrieb leicht verständlich und reicherte seine Darstellungen auch mit „Hof- und Klatschgeschichten" an, für deren Wahrheitsgehalt bzw. Redlichkeit er sich ausdrücklich verbürgte. Vehse starb erblindet am 18. Juni 1870 in Striesen, einem heutigen Stadtteil von Dresden.

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