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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Römisches Haus

Römisches Haus

Rita Dadder

Das Römische Haus im Park an der Ilm diente Herzog Carl August als Sommerresidenz. Es wurde als erstes klassizistisches Bauwerk in den Jahren 1792  - 1797 nach Plänen des Hamburger Architekten und Baurats Johann August Arens erbaut. Johann Wolfgang von Goethe, der die Anregung zu dem tempelartigen Bau von seiner Italien-Reise mitgebracht hatte, leitete anfangs das Baugeschehen. An der Gestaltung des Inneren waren neben dem Dresdner Architekten Christian Friedrich Schuricht Künstler aus Weimar und Gotha beteiligt.

Das auf einer Anhöhe gelegene Haus bietet einen weiten Überblick über das Ilmtal. Es setzt zusammen mit dem auf der anderen Ilmseite gelegenen und durch eine Sichtachse verbundenen Goethe-Gartenhaus die eindrücklichsten Akzente der Parkgestaltung.

Das Römische Haus ist Teil des Ensembles „Klassisches Weimar" das 1998 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen wurde. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten wurde es 1999 wiedereröffnet. Neben sehenswerten Innenräumen kann im Erdgeschoss auch eine Dauerausstellung zum Park an der Ilm besichtigt werden.

 

Adresse: Park an der Ilm, Platz der Demokratie, 99425 Weimar

Telefon: 03643/545400

Öffnungszeiten:  April - Oktober: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr | restliches Jahr geschlossen. (Stand: Sep. 2012)

*** 

Fotos: Rita Dadder

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Park an der Ilm
99423 Weimar

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