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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

CaféLaden

CaféLaden

Christoph Werner

Überfällt Sie, liebe Besucher dieser Seite, nicht zuweilen auch ein unbändiges Bedürfnis nach einer heißen Tasse Kaffee? Besonders, wenn es draußen kalt, nass und windig ist?
Und dazu ein Stück Kuchen und danach ein Single Malt Scottish Highland Whisky? Den Sie gern auch dem Kaffee zufügen können?
Da haben Sie Glück, wenn Sie in Weimar wohnen oder die Stadt besuchen. Hier wird vorgesorgt. Und aufs Angenehmste geschieht das im CaféLaden in der Karlstraße. Wir nehmen an, Sie befinden sich, als der Kaffeedurst Sie heimsucht, gerade auf dem Theaterplatz vor dem Goethe- und Schillerdenkmal.
Lösen Sie sich vom Anblick der beiden Dichter (von denen der eine ein passionierter Kaffeetrinker war), drehen Sie sich nach rechts und gehen Sie durch die Wielandstraße auf den Goetheplatz, der früher einmal Karlsplatz hieß, nach Carl August, Goethes Freund und Arbeitgeber. Der Name wurde geändert, oder vielmehr übertragen auf die Gasse oder Straße, die vom Graben zum Eisfeld führt und daher nun Karlstraße heißt.
Dorthin gelangen Sie, nachdem Sie unter den großen Kastanien am Kasseturm vorbei in den Graben eingebogen und auf die erste Querstraße rechts gestoßen sind. Das ist sie, die Karlstraße - in der Nummer 8 auf der linken Seite findet sich der CaféLaden.

Drinnen werden Sie von freundlichen Damen unterschiedlichen Alters empfangen, die einen genauso gepflegten Eindruck machen wie die von ihnen betreute gastfreundliche Einrichtung. Doch zur Sache: Auf kleinstem Raum bietet der CaféLaden im Erdgeschoss eine erstaunliche Auswahl von Herzstärkungen im weitesten Sinne.
Gehen Sie hin, sehen Sie selbst und ersparen Sie mir das Zitieren des Angebots, aus dem ich lediglich die verschiedenen und gediegenen sortenreinen Kaffees für die Anhänger der unverfälschten Lehre vom Kaffee hervorheben möchte.

Der CaféLaden hat einen Raum im 1. Stock, der überraschend eingerichtet ist, und im Sommer können Sie auch in einer südlich anmutenden Atmosphäre im Freien sitzen.

„Außer der Philosophie weiß ich kein so gutes Treibmittel des Gehirnes als höchstens Schach und Kaffee." Diese Kaffeeworte von Jean Paul Friedrich Richter finden sich auf der gepflegten Website des Ladens (http://www.cafeladen-weimar.de).

Die weltläufige, um nicht zu sagen bohemienhafte Atmosphäre des CaféLadens wird verstärkt durch die neueste Ausgabe einer überregionalen Tageszeitung, die englischen, französischen oder russischen Wörter, die man zuweilen vernimmt und natürlich durch Gäste, die durch Gebaren und Kleidung, breite dramatisch geschlungene Schals sowie bedeutende Mienen der Weimarer Künstlerszene zuzuordnen sind. Es macht Spaß, verstärkt den Kaffeedurst und vermittelt die Illusion der Zugehörigkeit, das alles zu beobachten und zu genießen, mit den Worten von Talleyrand im Kopf: „Der Kaffee muss heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe sein." Hinsichtlich der Süße gehen natürlich die Geschmäcker auseinander, aber werden nach Wunsch bedient.

Adresse: Karlstraße 8, 99423 Weimar

Telefon: 03643 - 495850

Öffnungszeiten: Mo - Sa | 09.00 - 19.00 Uhr (Stand: Okt. 2017)

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Foto: Bertuch Verlag GmbH

CaféLaden

Karlstraße 8
99423 Weimar

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